Vollspackin des Tages ….

8 12 2011

Nachdem gestern eine an „multiple Wahrnehmungsstörungen“ leidende Autofahrerin den Titel erreichte, habe ich heute schon wieder die Auszeichnung zu vergeben. Seltsamerweise wieder an einen Autofahrerin. Normalerweise fällt mir das „andere“ Geschlecht durch mehr Besonnenheit, Rücksicht und vorausschauendes Fahren auf. Was war geschehen?
Ich fahre in einer 30er Zone rechts. Ca. 80 m vor mir will ich links abbiegen (T-Kreuzung). 20 m davor ist noch eine Verengung der Fahrbahn, wohl für Verkehrsberuhigung und Verlangsamung gedacht. Ich drehe mich um, gebe Handzeichen und ordne mich mittig ein. Danach muss wohl aus einer Nebenstraße die besagte Autofahrerin (>50 km/h) gekommen sein. Sie versuchte allen Ernstes in der Verengung noch an mir vorbei zu fahren. Ich fuhr deshalb noch weiter mittig, Gegenverkehr war nicht in Sicht. Erst jetzt bemerkte sie wohl mein Handzeichen, dass ich die ganze Zeit wider aller Vernunft gab. Was tat sie, sie bremst ab, danke, und hupt. Ich bog in aller Ruhe ab. Sie gab Gas, und kam 50 m wieder zum Stillstand, weil da eine Ampel rot war und sich schon eine Schlange Blechdosen versammelt hatte.
Klassischen Fall von „IchKannnichthintereinemRadfahrerhinterherfahren“ oder „IchmussdenRadfahrerüberholen-Komplex“.
Was hatte sie davon, nichts, doch erhöhten Blutdruck. :-)

Soweit mir bekannt ist, muss ich mich als Radfahrer nicht mittig einordnen, kann es aber, oder?





Vom A.u.d.i.-Fahrer zum Autisten, noch besser Audioten …

7 12 2011

… ist es oft nicht weit. Ob jetzt die besagte Automarke oder andere ist vollkommen egal. Es passiert einem als Radfahrer ja regelmäßig, wöchentlich, manchmal täglich.

Die Situation:
Man fährt auf dem benutzungspflichtigen Radweg, sieht von rechts ein Auto aus der Straße kommen, glaubt man habe Sichtkontakt mit der Fahrerin, ABER, nein, sie blickt scheinbar durch einen durch und achtet ausschließlich auf den motorisierten Verkehr. Rollt also sozusagen auf den Radweg und bleibt da stehen, obwohl es noch gute 2 m zur Hauptstraße sind. Ich halte da ja gerne mit meinem Lastenträger drauf, meistens erreiche ich blankes Entsetzen, heute, nicht einmal das. Erst massives Klingeln brachte ein wenig Beachtung. Reaktion, null, weder ein Stück vorgefahren noch ein Stück zurückgesetzt. Eher so der Blick, was will denn der Radfahrer hier?
Multiple Wahrnehmungsstörungen, zum Führen eines Fahrzeugs im öffentlichen Bereich nicht geeignet. Prädikat: Vollspackin des Tages!

Die Rechtsprechung würde bei einer solchen Situation OHNE Auto von versuchter fahrlässiger Körperverletzung sprechen, hätte ich auf mein „Recht“ bestanden von fahrlässiger Körperverletzung mit u. U. Todesfolge.

Wenn man in Deutschland jemanden umbringen will, dann am besten mit dem Auto, gibt ja höchstens eine Bewährungsstrafe. ;-)
Der Radfahrer ist ja schließlich selbst schuld, kein Helm auf, keine Warnweste, nicht einmal einen Warnkragen, geschweige denn eine 60 Lux Lampe! Mann Mann Mann.

PS: Übrigens, ja ich fahre dort lieber auf dem Radweg, da die viel befahrene Bundesstraße KEINE Alternative ist, bei Regen schon gar nicht, da man dort dann zugesaut wird.








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