schön, so etwas bei zeit online zu lesen (via):
“Nutznießer dieses Trends sind vor allem die Autofahrer in den Städten, auf deren ohnehin chronisch verstopften Straßen es noch erheblich gedrängter zuginge, wenn all die neu bekehrten Fahrradfahrer wieder ins Auto steigen würden. Fahrräder benötigen nun einmal sehr viel weniger Platz als Autos. Ganz ohne kommen sie aber leider nicht aus – das ist das Problem. Belohnt werden die Radfahrer allerdings nicht dafür, dass sie Platz schaffen für andere.” ….
“Doch nun muss auch die Verkehrspolitik sich modernisieren. Sie muss für Radfahrer Verkehrspläne entwickeln, wie es sie für Autofahrer seit jeher gibt. Wo der öffentliche Raum knapp ist, muss sie ihn zur Not neu verteilen. Mehr Platz für die Verkehrsteilnehmer, die ihn am sparsamsten nutzen – das heißt: Straßen zu Radwegen!”
Also liebe Autofahrer, einfach mal danke sagen.




Ich könnte mir vorstellen, dass dies eine völlig neue Sichtweise für Autofahrer ist, die sich leider noch nicht rumgesprochen hat…
“leider noch nicht rumgesprochen hat… …” und akzeptiert wird.
So weit denken viele wohl gar nicht. „Wieso geht der arme Willi nicht zu Fuß“ halte ich für wahrscheinlicher.
Mensch, Leute, ‘n Fahrrad hat jeder Penner! Wenn man was auf sich hält, braucht man ein Auto. Das Geld dafür MUSS man übrig haben, sonst lacht sich der Nachbar tot.
Nico
Da ist wohl was dran. Wenn ich anderen Menschen sage, dass ich autofrei lebe, freue ich mich immer auf das erstaunte bzw ungläubige Gesicht.
Nachbarn habe keine Schublade, in die man autofreie Menschen stecken kann.
Ganz autofrei lebe ich ja auch nicht, ich bin Autoteiler (Carsharing), die intelligente Nutzung eines Autos. Im Schnitt teilen sich 20 Menschen ein Auto. Man stelle sich einmal die Innenstädte vor. Ein Auto für, sagen wir mal, 10 Wohneinheiten.