plus eine Haftstrafe ohne Bewährung wegen vorsätzlicher Körperverletzung, im schlimmsten Fall mit Todesfolge.
Was k o t z e n mich solche Automenschen an. Sicherlich ist es nicht in Ordnung, den Außenspiegel – vermutlich absichtlich abzutreten.
Ich selbst bin aber schon oft genug in der Situation gewesen, dass mir das unabsichtlich=passiv passiert wäre, wenn ich nicht im letzten Augenblick ausgewichen wäre, weil der Autofahrer wieder im Zentimeterbereich überholt bzw. entgegenkommt.
Den Radfahrer aber zu verfolgen, anzufahren und DANN auch noch absichtlich zu überfahren, unfassbar. Nur wegen einem Außenspiegel, die Definition der Unfähigkeit ein Fahrzeug zu führen. Hier die Pressemeldung
Achja, Fahrerflucht hat er auch noch begangen, hat sich dann aber gestellt.




Mann oh Mann,..da hat sich ja die Aggression so richtig ausgetobt.
Wenn die Aggressionsbereitschaft auf beiden Seiten gleich groß ist, kann das auf jeden Fall sehr tragisch enden.
Das der Radfahrer anfangs den Rückspiegel abgetreten hat, ist nicht in Ordnung, aber was darauf der Autofahrer tat, kann man wohl als blinde Wut und gemeingefährlich bezeichnen. So einer darf auch in meinen Augen niemals mehr ein Lenkrad in der Hand halten.
Obwohl ich weder Auto- noch Kraftfahrer bin, hab ich schon viel über die Konflikte der Verkehrsteilnehmer gehört – d.h. die Autofahrer schimpfen über die Radfahrer und im Gegenzug schimpfen die Radfahrer auf die Autofahrer.
Ist der Verkehrsraum für beide zu eng, oder fehlt der gegenseitige Respekt ?
Gruß
Rücksichtsnahme ist das Zauberwort
Dem Fahrer war ein Außenspiegel (vielleicht 100 Euro?) also mehr wert als ein Menschenleben. Nicht zu fassen, wie leicht die deutschen Autofanatiker ausrasten, wenn es um ihr Heiligtum geht. Könnte auch daran liegen, dass der Autofahrer in unserer Gesellschaft immer noch zum mobilen, erfolgreichen und leistungsstarken Menschen verklärt wird. Hoffentlich wird das Ganze nicht wieder als “Unfall” abgetan.
Ausrasten tun sie täglich, jeder Radfahrer kann ein Lied davon singen
, nur nicht in so extremer Form. Gerade vorgestern hatte ich wieder einen größeren Transport.
Kommt mir ein BercedesMenz-Fahrer entgegen und kann nicht warten, obwohl auf seiner Spur ein Auto parkt. Auf der Straße passen gerade mal so zwei PKW nebeneinander. Nein er hält drauf. Hätte ich keine kostbare Ladung habt, wäre ich nicht ausgewichen. So ein Außenspiegel klappt ja weg, ohne großen Widerstand.
Ich würde nur zu gerne wissen, was der Autofahrer vorher “angestellt” hat, dass auch der Radfahrer so reagiert hat.
Fahrerflucht liegt übrigens nicht vor, denn es handelt sich nicht um einen Unfall.
Sätze wie “Rücksichtsnahme ist das Zauberwort” kann ich nicht leiden, vor allem nicht bei solchen Taten.
Das mit der Rücksichtsnahme bezog sich auf die letzten beiden Absätze von flotterblogger und nicht auf die Tat. Und ob es dann nicht doch wieder “nur” als Unfall abgetan wird, bleibt abzuwarten.