Heute Morgen im Radio, Thema der wieder ach so teuer gewordene Kraftstoff, sinngemäß “Wenn ein Cappuccino teurer wird, kann man ja darauf verzichten, aber beim Benzin geht das gar nicht”. Ein eigentlich hörbares Moderationsteam, aber bezüglich Mobilität, total verbleit.
Es wird also lieber auf die Nahrungsmittelaufnahme verzichtet als auf das Autofahren. Es ist ja fast schon ein Trend, den ich allerdings für sehr bedenklich halte. Die Landwirtschaft produziert immer weniger Nahrungsmittel mehr oder besser, wird daran durch zu hohe Pachtforderungen gehindert. Stattdessen werden Rohstoffe für die Energiegewinnung erzeugt. Durch die ganzen Subventionen ein lohnendes Geschäft. Nahrungsmittel gehören in den Bauch – nicht in den Tank!
Nur über den Geldbeutel gibt es ein Umdenken, zumindest bei den meisten Autofahrern, leider. Solange die Hälfte der Pkw-Fahrten in unseren Städten kürzer als 5 km sind und sich in Ballungsgebieten bis zu 30% der Pkw-Fahrten auf den Radverkehr verlagern lassen könnten (Quelle hier), kann der Kraftstoff kann gar nicht teuer genug sein!
Achja, CO2-freundlich soll es auch sein, ist es aber gar nicht. Ist ja aber auch egal, die schwarzgelben Chaoten haben ja gerade die Rettung des Planeten beschlossen, CO2 kommt jetzt unter die Erde, und zwar sicher, Asse lässt grüßen. Mann, Mann, Mann! Das musste jetzt mal raus.




Das sind aber jetzt ein paar negative Nachrichten zu viel!!
Ich hab zwar selber auch ein Auto und fahr auch damit, denke aber trotzdem, dass Sprit ruhig noch teurer werden kann. Dann sind mehr Leute bereit, endlich mal für kürzere Strecken aufs Rad umzusteigen. Und wenn mehr Leute radfahren, wird das Miteinander im Straßenverkehr endlich mal wieder angenehmer, hoffe ich jedenfalls…
Menno, die positive Nachricht war doch die mit dem teureren Sprit.
Ein angenehmeres Miteinander wäre wahrlich schön, die Hoffnung stirbt zuletzt oder wie war das?