“Autofeindlich” soll unsere Stadt sein. Da sieht wohl jemand das Parkhaus vor lauter Parkplätzen nicht. Die Stadt ist zugepflastert mit Parkhäusern und -plätzen. Auch Park & Ride Plätze gibt es zahlreich. Komischerweise nehmen das nur die holländischen Besucher an. Es sollte mittlerweile selbstverständlich sein, dass man für das Abstellen seines Pkw zahlt. Vielleicht lässt sich der ein oder andere ja mal auf das Wagnis Fahrrad oder ÖPNV ein und sieht, wie entspannend das sein kann und wie viel billiger gegen die ach so hohen Parkgebühren. In diesem Fall kann ich der Dame jedenfalls nur multiple Wahrnehmungstörungen attestieren. Den Leserbrief und die blecherne Denke gibt es hier in seiner ganzen Pracht.
Und ich wünsche mir autofreie Innenstädte und Tempo 30, so weit können Meinungen auseinander gehen.
Nachtrag: Die Schreiberin scheint Mitglied in der FastDreiProzentpartei zu sein, Leitspruch “Freie Fahrt für freie Bürger”, da kann man nicht mehr erwarten.




Kann ja sein, liebe Leserbriefschreiberin, dass man im ländlichen Kaff kostenlos parken kann. In der (Groß-)Stadt ist aber bereits alles zugebaut, da kann man nicht nach Belieben Parkplätze hinpflastern. Außerdem sind Natur (Luftqualität) und Menschen in der Innenstadt ja wohl sehr viel wichtiger.
Der erste Kommentar bringt es auf den Punkt, wenn doch alle so denken würden. “Ich hoffe doch das die Innenstadt immer Autofeindlicher und dafür Menschenfreundlicher wird.”
Tun sie aber leider nicht.