Autofahrer, so sind sie – wirklich?

27 01 2011

Gestern zufällig den Anfang von Vorzimmer zur Hölle(Z.D.F.-Link verfällt ab dem 2.02.2011, deshalb unten der Ausschnitt) gesehen. Gleich am Anfang ist eine Auto-/Radfahrerszene, – natürlich nur ein Film, natürlich hätte die Tür aufgehen müssen, natürlich hätte der Radfahrer sich verletzt – aber ist das nicht doch irgendwie tagtägliche Realität der Radfahrer und auch der Fußgänger?

Erst habe ich mich ja aufgeregt, aber die Filmemacher sind ja auch nur Autofahrer, die können nix dafür. ;-)





Rechtsabbieger – mal wieder

25 01 2011

Die Ampel zeigt für den Bercedes Menz-Fahrer grün, für mich natürlich auch. Er steht im Stau und kann noch nicht abbiegen, endlich reicht für ihn der Platz, um weiter zu fahren und schnell durch, – ABER ein Radfahrer wagte es, auf seine Vorfahrt zu pochen. ;-) Ich war natürlich bremsbereit und in absoluter Habt-Acht-Stellung. Er geht voll in die Eisen, ich fahre weiter und biege auch rechts ab. Dann muss die arme Blechdose auch noch verkehrsbedingt 200 m hinter mir her fahren. Aber dann, mit aufheulendem Motor und deutlich über 60 (30er Zone) überholt er mich, immerhin mit großem Abstand. Wieder einmal ein Autofahrer, der seinem Unvermögen durch weiteres Fehlverhalten noch einen drauf setzt. Vollspacke.





Exkursionsführer zur Radverkehrsförderung

20 01 2011

in Deutschland 2010 erschienen. 11 Städte sind darin vertreten:
Berlin, Bünde, Emden, Freiburg, Hannover, Karlsruhe, Kiel, Leipzig, Lüneburg, Münster, Oldenburg
Herunterladen kann man die 90 Seiten als PDF hier.
gefunden via





Autofahrer sind (un)sichtbar …

20 01 2011

scheinen jedenfalls viele von dieser Spezies zu glauben. ;-)

Situation: Ich stehe an der Bushaltestelle, ja ich musste schon wieder mit diesem Teil fahren, auf der gegenüberliegenden Straßenseite steht eine Blechdose im Stau. Der Fahrer glotzt mich von oben bis unten an (1. Tutmannicht) und popelt sich dabei genüsslich in der Nase (2. Tutmannicht). Selbst, wenn man diesem Wesen direkt in die Augen schaut, es wird weiter gestarrt und gepopelt (3. Tutmannicht).

Irgendwie scheint die Blechdose den Fahrern das Gefühl einer Tarnkappehülle zu geben, ist aber wohl eher eine Narrenkappe?
Merkwürdig das. ;-)





Autofahrer müssen vor Bäumen geschützt werden

18 01 2011

Klingt unglaublich, ist aber wahr. Die sogenannte RPS 2009 (Richtlinien für passiven Schutz an Straßen durch Fahrzeug-Rückhaltesysteme) , ohne großes Aufsehen vom Bund und den Ländern verabschiedet, regelt dies. Fatal an der Geschichte ist, dass bei Straßenausbau- oder Umbaumaßnahmen entweder ganze Baumreihen beseitigt oder Schutzplanken über mehrere Kilometer installiert werden müssen, um die Fördergelder zu erlangen“
Da wird mal wieder das Pferd von hinten aufgezäumt.
Erste Leserreaktionen gab es auch schon:
„Der Autofahrer, der unaufmerksam, zu schnell, übermüdet oder betrunken von der Straße abkommt, ist für sein Tun in der Regel selbst verantwortlich.“
oder
„Nicht die Bäume sind schuld, wenn es kracht, sondern das Fehlverhalten der Autofahrer durch nicht angepasste Geschwindigkeit und/oder Alkoholkonsum.“

oder
„Die Bäume müssen vor den Autos geschützt werden, nicht umgekehrt!“

Wenn das ganze nicht so ernst wäre, könnte man darüber lachen. Wer schützt uns Radfahrer denn vor dem motorisierten Verkehr?
Autowahn in Deutschland, dieses Land treibt immer seltsamere Blüten.





hohe Spritpreise = vernünftige Autolenker?

12 01 2011

Vernunft ist bei dem gemeinen Autolenker nur über den Preis zu erreichen. Der folgende Schlusssatz in einem Kommentar zur aktuellen Preiserhöhung bei den Kraftstoffen sagt alles:

„Man sollte das Auto stehen lassen, wann immer dies möglich ist.“ (Quelle hier)

Im Umkehrschluss heißt das, man benutzt das Auto, obwohl es nicht nötig ist.

Wenn eine vernünftige Nutzung der Kraftfahrzeuge nur über eine Erhöhung der Kraftstoffpreise geht, soll es mir auch recht sein. ;-)

Selbst im 125. Jahr des Automobils ist eine vernünftige und verantwortungsvolle Nutzung noch in weiter Ferne.





Vollspacken + Spikereifen Snow Stud – Abschlussbetrachtung …

6 01 2011

könnte zwar etwas verfrüht sein, aber extremer kann ich mir eine winterliche Situation nicht mehr vorstellen. Heute Nacht kam der angekündigte Regen bei Minustemperaturen, heute Morgen dann Plusgrade. Das der Regen sich auf dem gefrorenem Boden zu Eis verwandelt, ist nicht verwunderlich, für mich jedenfalls nicht, für andere schon. ;-)

Zu den Spikereifen (120 Spikes): es war heute tatsächlich das erste Mal, dass ich mir mehr Spikes gewünscht hätte. Ich war auf dem spiegelglatten Boden etwas misstrauisch, ob zwischen dem Rutschen der nächste Spike auch wieder greift. Tat er zwar, doch wie sagt man so schön Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Auf den leicht abschüssigen Straßenabschnitten rutschte es sich besonders gut, bis zum nächsten Spike, es war immer nur ein Bruchteil einer Sekunde, subjektiv einen Tick zu lang. ;-) Wenn einer gefehlt hätte, wäre ich wohl vom Rad gestiegen. Deshalb war heute auch Vollausstattung angesagt, Spikes auch an den Schuhen.
Die übrigen Verkehrsteilnehmer waren „natürlich“ nicht so ausgestattet. Drei erwähnenswerte Situationen mit diesen gab es dann auch, die erste eigentlich positiv.

Situation 1:
Der Autofahrer, der mich gestern noch, bei ebenfalls glatten Verhältnissen, saueng (< 20 cm) auf Eis und Schnee überholt hatte, traute sich heute nicht und blieb 500 m hinter mir, bevor er abbog. Wie gesagt, eigentlich positiv, ich befürchte nur, er hat es nicht aus Rücksicht mir gegenüber getan, sondern aus Angst um sein Heilig’s Blechle oder einfach nur Unvermögen.

Situation 2:
Ein Fußgänger, auch noch ein HundeNichthalter, auf der Straße in der "freien" rechten Fahrspur, ich klingele vom weitem und fahre so langsam, dass ich fast vom Rad falle. Der Fußgänger reagiert nicht. Ich fahre hinter ihm her, er nimmt dann seinen Kopfhörer heraus, dreht sich um, und sagt er wolle nicht stürzen, ich erwidere ich auch nicht, aber er sei nun mal auf der Straße, gehöre eigentlich auf den frei geräumten Gehweg. Er antwortet da ist es sauglatt und er wolle nicht stürzen . Ich antworte ihm, dass er wenigstens etwas Platz machen könnte, damit ich vorbei kann. Er wiederholt sich er wolle nicht stürzen, geht aber etwas zur Seite, natürlich nicht auf das Eis. Ich konnte mir ein Mann Mann Mann beim Passieren nicht verkneifen. Er schimpfte hinter mir her Radfahren wäre bescheuert. Als ob man automatisch stürzt, wenn man Eis betritt oder befährt. Wenn man der Situation nicht gewachsen ist, einfach mal zu Hause bleiben oder sich dementsprechend ausstatten, Spikes für Schuhe z. B. wären sinnvoll. Der Hund war übrigens perfekt gekleidet, mit Pfotenschutzschuhen, und lief durch den Schnee am Seitenrand. Vollspacke Nr. 1

Situation 3:
100 m weiter kommt mir ein Autofahrer entgegen, macht keine Anstalten auszuweichen, ich auch nicht. Da war auch kein Platz für mich, für den Autofahrer schon. Was macht er, er bleibt einfach in der Fahrspur stehen und harrt der Dinge, die da kommen. Zwei panische Augen schauen mich entsetzt an, sonst nichts, keine weiteren Kommunikationsversuche. Ich fahre knapp an ihm vorbei, der Lastenträger vorn nur wenige Zentimeter vom Außenspiegel entfernt. Der Autofahrer war so panisch, dass er nicht einmal mehr das Fenster runter kurbeln konnte, um wüste Beschimpfungen los zu lassen, wie sonst üblich. ;-)
Vollspacke Nr. 2

Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten oder übersetzt zu Hause bleiben.

Was tut mir dieses Blog gut. ;-)





„Bio-Radständer“ ….

5 01 2011

hatte ich bisher noch nicht gehört bzw. gelesen.

via Modou Fall








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