Nach einer Woche Abstinenz (Urlaub) bin ich seit gestern wieder mit dem Rad unterwegs. Die Schneemenge hat deutlich zugenommen. Die Räumung der Straßen durch die Stadt hat deutlich abgenommen. War ja nicht anders zu erwarten. Witzigerweise werden den Bürgern dieser Stadt, sobald sie ihrer angeblichen Räumpflicht nicht nachgekommen sind, Knöllchen verpasst. Aber, das ist ein anderes Thema. ![]()
Zurück zu den Spikereifen: Ich fühle mich immer noch sicher auf dem Rad, auch wenn die Spikes bei der Schneemasse nur noch bedingt helfen. Spätestens aber, wenn die Räder aufgrund des vielen Schnees wegrutschen, greifen die Spikes wieder. Es ist zur Zeit, man kann es nicht anders sagen, ein echter Ritt auf dem Rad, Sport pur und natürlich motorisches Feintuning. Zwischen den Jahren arbeiten zu dürfen ist zwar nicht schlecht, aber viele andere, vor allem scheinbar die Autofahrer, haben halt frei. Eindeutiger Nachteil für uns Radfahrer: der viele, lose und angetaute Schnee wird von den Blechdosen nicht platt gefahren.
Selten habe ich mir mehr Autoverkehr gewünscht. ![]()
Die Räumdienste, wenn sie denn unterwegs sind, befreien in erster Linie die Straßen von Schnee und Eis und häufen hier und da meterhohe Berge, wo na, auf Fahrradwegen und Querungshilfen für Radfahrer und Fußgänger. Konnte ich heute leider nicht visuell festhalten, war noch zu dunkel.
Aus diesen Gründen musste ich zweimal absteigen und mein Rad über diese Hindernisse mehr oder weniger tragen. Ich war heute aber in Vollausstattung unterwegs, Spikereifen am Fahrrad und Spikes an den Schuhen.



