Deutsche Autos stehen oft nur dumm herum …

24 11 2010

und dafür wird alles zu asphaltiert?

  • „Das Kraftfahrzeug steht rund 96 Prozent der Zeit.
  • Das Fahrzeug fährt bei jeder Ausfahrt nur ca. 10 km weit.
  • Das Auto legt an 80 Prozent der Tage eines Jahres weniger als 40 km zurück!“


gefunden hier via Cambio
Noch Fragen, würde gut in eine Serie passen „Wie doof ist das denn?“.





Seitenläufer- oder Nabendynamo …

23 11 2010

die Entscheidung ist für den Nabendynamo gefallen. Am 11.11.10 um 10:11 war ich noch bekennender Seitenläuferdynamo-Nutzer, was für ein Wort. :-) Grund war, dass der hintere Mantel an den Seiten so abgenutzt war, das die Gummirolle des Dynamos tatsächlich durchrutschte. Das hatte bei diesem Typ Dynamo mit auswechselbarer Gummirolle noch nie. Ich finde es auch durchaus bemerkenswert, – im negativen Sinne, dass ein Reifenmantel an der Seite schneller abnutzt als die eigentliche Lauffläche. Die Werkstatt bescheinigte mir jedenfalls, dass der Mantel noch voll fahrbar und funktionstüchtig sei. Da ich mich noch nicht entscheiden konnte, ob ich Spikereifen aufziehen lassen soll oder nicht, fiel die Entscheidung für einen Nabendynamo. Erstes Fazit nach 12 Tagen: bequem, keine Frage. Automatikfunktion: Licht geht viel zu früh an, ich rege mich grundsätzlich über sinnlos brennendes Licht auf. :-) Ganz großer Nachteil: Da der Nabendynamo keinen Laut von sich gibt, muss ich nun andauernd klingeln, man hört mich nicht mehr. :-(
Angesichts der sich entwickelnden Wetterlage bereue ich es schon, anstatt des Nabendynamos keine Spikereifen aufgezogen zu haben. :-)
Wenn ich mich für die Winterreifen entscheide, sind sie wahrscheinlich sowieso wieder ausverkauft. :-)





In Kopenhagen gab es schon den ersten Schnee …

19 11 2010

ich glaube, ich muss mich mal schleunigst nach Spikereifen umschauen … ;-)

gefunden bei _Cycle_Chic





Raserradler oder Stressradler oder …

19 11 2010

wie immer man sie nennen will, gehen mir langsam auf den Keks. Ich hatte mich gestern schon über einen solchen aufgeregt. Dieser überholte mich, ich fahre in der Regel so um die 20 km/h – eher langsamer, erstens verdammt schnell, deutlich jenseits von 30 km/h, zweitens viel zu eng und drittens ohne vorher zu klingeln. Vollspacke! Irgendwie kann ich mich in letzter Zeit nicht des Eindrucks erwehren, dass die Anzahl dieser Radler zunimmt. Das Ganze fand auf einem Radweg mit der sogenannten Benutzungspflicht statt, die auf diesem Abschnitt trotz des Urteils wohl bestehen bleiben wird.
Noch schlimmer finde ich es, wenn das auf gemeinsamen Rad- und Gehwegen passiert.
Bei der Rad-Spannerei wird gerade wieder darüber diskutiert, ob Radfahren auf Straßen auch außerorts sicherer ist oder nicht. Ich möchte nicht als Radfahrer auf der Landstraße mit 100 km/h und mehr überholt werden, schon gar nicht von LKWs. Jedenfalls nicht so, wie es allgemein üblich ist, zu eng, zu schnell …. .Das ist dann bei einem „Normalradler“ die fünffache Geschwindigkeit. Ähnlich ergeht es den Fußgängern innerorts, wenn Sie von diesen Raserradlern mit 25 und mehr km/h überholt werden.
Es gibt zwar keine Vorschrift über den Abstand, den ein Radler einhalten muss, wenn er einen anderen Radler oder Fußgänger überholt. Aber es gibt zahlreiche Urteile, die zumindest Vorsicht und vorheriges Klingeln vorschreiben:
Radfahrer untereinander brauchen beim Überholen nicht einen Sicherheitsabstand von 1,50 bis 2 m einzuhalten, wie er beim Überholen von Radfahrern durch Kfz erforderlich ist. auf einem 1,70 m breiten Radweg darf ein Radfahrer jedenfalls dann überholen, wenn er seine Überholabsicht durch Klingeln angezeigt und der Vorausfahrende dies wahrgenommen hat (OLG Frankfurt/M., 17 U 129/88).
oder
In einer Gruppe von Radlern steht jedem Radfahrer auch beim Überholen eine Aktionsbreite von 1,25 Metern zu (75 cm für den Körper und seitlich jeweils 25 cm für Abweichungen von der Fahrlinie). Außerdem muss der Überholende seine Überholabsicht durch Klingeln ankündigen.
Bei einer Radtour eines Sportvereins kam eine Frau ins Schlingern und stürzte, während sie von einem Vereinskameraden überholt wurde. Die Frau zog sich mehrere Knochenbrüche zu und trägt Spätfolgen davon. Der Überholende hatte hatte sein Manöver nicht durch Klingeln oder Rufen angekündigt. Außerdem soll er keinen genügenden Seitenabstand zur Klägerin eingehalten haben. Der Beklagte wurde zur Zahlung von 5.000 Euro Schmerzensgeld sowie Schadensersatz für die Beschäftigung einer Haushaltshilfe während der ersten Krankheitswochen verurteilt. Außerdem muss er Schadensersatz und Schmerzensgeld für alle künftigen Folgen des Unfalls zahlen (OLG Hamm, 6 U 105/03).

gefunden hier.
Auf den meisten „noch“ benutzungspflichtigen Radwegen ist ein legales und vor allem sicheres Überholen somit gar nicht möglich. Oft ist sogar so, das diese Radler einen rechts überholen und dabei natürlich auf dem Gehweg ausweichen. Auch hier gibt es eindeutige Urteile.
Eine durchgezogene Linie zwischen Radweg und Bürgersteig ist als „Mauer“ zu betrachten: Sie darf von Radfahrern nicht überfahren werden. Bei Gegenverkehr müssen Radler sich ganz rechts halten, notfalls sogar anhalten – vorsorgliches Ausweichen auf den Fußgängerstreifen ist in jedem Fall grob verkehrswidrig (OLG Hamm, Az. 13 U 111/94).

Wenn viele Menschen in den Städten eine generelles Tempolimit von max. 30 km/h fordern, soll es ja vor allem der Sicherheit der nicht motorisierten Verkehrsteilnehmern dienen. Natürlich dient es auch der Emissionsreduzierung und schont damit die Umwelt oder besser Mitwelt.
Es ist der Sache sicherlich nicht dienlich, wenn nun diese Radler auf viel zu engen Wegen, viel zu schnell und vor allem viel zu eng deutlich langsamere Fußgänger überholen: Sie sind um keinen Deut besser als ihre motorisierten Verwandten, jedenfalls vielen von diesen.
Wenn das nun der Preis für die Steigerung des Radverkehs sein soll, wäre es mir persönlich lieber, wenn die Raserradler wieder in ihre Blechdosen steigen. Dann höre ich sie wenigstens.
Übrigens, gestern Abend fuhr ich einen Kilometer hinter einem langsameren Radfahrer hinterher, ich konnte ihn nicht überholen, da der Radweg viel zu eng war. Es erfordert Disziplin und Rücksichtsnahme, aber es geht. Den meisten ist das allerdings vollkommen wurscht.





Wie doof ist das denn?

11 11 2010

Ich mochte den Laden noch nie wirklich und werde ihn weiterhin meiden wie die Pest. ;-)
Ein Drive-In-Supermarkt, mir fehlen die Worte ….. ;-)
Sie kommen aus ihrem Blechdosendenken nicht heraus. Frei nach dem Motto, ich verlasse meine Blechkiste nur, wenn ich unbedingt muss. :-)





Fahrradchaoten in der Mehrzahl …

9 11 2010

musste ich gestern Abend leider feststellen.
Auf der Hin- und Rückfahrt zählte ich insgesamt 47 Radler. Von diesen 47 Radlern hatten 21 eine funktionierende Beleuchtung und diese auch an, 15 Radfahrer hatten gar kein Licht an bzw. die Lichtanlage war komplett defekt, die übrigen 11 Radfahrer hatten entweder nur vorne oder hinten ein funktionierendes Licht.
Von 47 Radfahrern sind also 15 Vollspacken und 11 Halbspacken, unfassbar oder. Da kann man sich nur fremd schämen. :-(

Ich kann das Geschrei und die Forderung nach verstärkten Kontrollen, dass sich zur Zeit überall in den Medien abspielt, verstehen. Schade eigentlich.





Die Leidensfähigkeit der motorisierten Verkehrsteilnehmer …

4 11 2010

muss unermesslich sein. Ich musste heute mit der große Blechdose (Bus) zur Arbeit, da ich auf dem Rückweg ein Fahrrad abholen muss. Also stieg ich in den viel zu warmen Bus. Draußen herrscht immer noch Sturm und Regen. Der Bus kam schon knapp 10 Minuten zu spät. Das man „auf dem Lande “ soviel Verspätung einfahren kann, ist mit schleierhaft. Dann standen wir natürlich auch im Stau. Mit welcher Gelassenheit alle, auch die Autofahrer diese täglich wiederkehrenden Staus ertragen, ist schon bemerkenswert. Wie viele Menschen, scheinbar gesund, jung und munter dann noch in den Bus zugestiegen sind, obwohl die Strecke zur Innenstadt weniger als 3 km beträgt, ist erstaunlich. Ich möchte nicht wissen, wie es in den Bussen zu Schulbeginn aussieht. Halb leer war der Bus schon viel zu warm und von merkwürdigen Gerüchen durchsetzt. Irgendwie scheint man als Radfahrer nicht mehr gruppenkompatibel zu sein ;-) . Solange ich nicht muss, könnte ich das nicht. Dann ziehe ich mir doch lieber die Regenklamotten an, stehe nicht im Stau und mir weht frischer Wind um die Nase.
Ob die Menschen Angst vor Regen haben?








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