Ein Ewiggestriger zur Zukunft der Radfahrer in Wien

30 09 2010

In einem Chat bei derstandart.at äußert sich H.C.S (F.P.Ö.) über die Zukunft der Radfahrer in Wien, so wie er sich das vorstellt.

„Es ist teilweise unverantwortlich, dass heute gefährliche Radwege gegen die Einbahn möglich gemacht worden sind. Was einerseits Radfahrer gefährdet aber auch Fußgänger. Es braucht daher geeignetere Radwege in Wien und auch der Autoverkehr hat flüssiger gestaltet zu werden, nicht im Sinne des heutigen Stop and go, welches absolut umweltschädlich ist. Wir wollen ein kostenloses Parkpickerl für Wien mit einer einmaligen Bearbeitungsgebühr, wo auch jeder Wiener in ganz Wien parken kann. Wir wollen den zügigen Ausbau der U-Bahn bis Auhof (U4), Dornbach/Neuwaldegg (U5), Oberlaa (U1), Kaiserebersdorf (U3) sowie nach Stammersdorf (U6). P.s.: Es soll in Zukunft keine gemischten Fuß- und Radwege mehr geben um die Sicherheit auszubauen.“

Gefunden via rokory. Der schreibt dazu aus eigener Erfahrung:

„Strache will den Autoverkehr flüssiger gestalten. Im Klartext heißt das: breitere Straßen. Gleichzeitig will er auch das kostenlose Parkpickerl für ganz Wien mit Bearbeitungsgebühr einführen. Klingt irgendwie nach der unter Schwarz-Blau privatisierten Kfz-Zulassung. Die hat sich auch im Preis mehr als verdoppelt. Also: Gratis-Parken für alle immer und überall, breitere Straßen. Wo dann noch Platz für die “geeigneteren Radwege” sein soll, wüsste ich nur allzu gerne. Und dann sollen noch die U-Bahnen ausgebaut werden, was den Radlern, die zu Spitzenzeiten das Rad dort immer noch nicht mitnehmen dürfen, sicher sehr viel nützen wird.
Fassen wir zusammen: Die FPÖ ist und bleibt eine reine Autofahrerpartei. Radfahren ist Strache so fremd, wie mir sein Gedankengut.“

Gibt es bei uns in Deutschland auch so Ewiggestrige, die das so unverblümt publizieren?





Und wieder eine Radfahrerin unter einem Lkw …

24 09 2010

Wahrscheinlich wieder der klassische Rechtsabbiegeunfall. Laut Polizei ist der Verlauf zwar noch unklar, die bisherige Beschreibung laut Zeitung spricht aber Bände.
Quelle: hier
„Als beide Ampeln gleichzeitig grün wurden, ließ der Lkw-Fahrer die Radlerin passieren und wollte dann nach rechts in die Anton-Günther-Straße abbiegen, bevor er wegen einer ihm entgegen kommenden Fußgängerin erneut hätte warten müssen. Dabei überfuhr er eine 67-jährige Radfahrerin, von der die Polizei bisher nicht genau weiß, woher sie in dem Moment eigentlich kam.“
Da fehlt eigentlich nur noch das Wort schnell, eben noch mal „schnell“ abbiegen, bevor man wieder warten muss ….
Falls die Auflösung in der Presse erscheinen sollte, was leider oft nicht der Fall ist, werde ich das Ergebnis hier nach reichen.

Bild:claus stölting

Bleibt mir nur, der Schwerverletzten Gute Besserung zu wünschen.





Körperbeherrschung pur

23 09 2010

gefunden via.





Keinen vernünftigen Grund mit dem Auto zu fahren …

23 09 2010

gibt es bei so einem Herbstanfang.





Kastanien machen Autos kaputt ….

21 09 2010

„Achtung: Kastanien fallen auf die Autos“ … Darüber kann man als autofreier Mensch nur lachen. :-) Die armen Blechbüchsen …


oder die armen Kastanien?





Was man als Radfahrer nicht tun sollte …

10 09 2010

er war aber zumindest in Hab-Acht-Stellung, ob das bei einem Kavallierstart, besser Vollspackenstart noch gereicht hätte, darf bezweifelt werden.


gefunden beim WienerUBahner
Das sollte sich mal ein Radfahrer erlauben, mitten auf der Straße halten …





5000 Autofahrer produzieren ca. 20 t CO2 – für 15 km …

7 09 2010

… schon beeindruckend oder besser geschrieben erschreckend, was der ADFC da errechnet hat.
5.000 Menschen sind mit Ihrem Fahrrad 15 Kilometer durch die Stadt gefahren – völlig abgasfrei, egal wie oft sie anhalten und wieder anfahren mussten. Wenn jedoch die gleiche Anzahl von Personen diese Strecke mit dem Auto zurücklegt, pusten sie dabei fast 20 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) und andere Schadstoffe in die Luft, …

Quelle und weiter lesen hier





Tübingen macht einen auf blau und vergisst …

1 09 2010

die „normalen“ Radfahrer.


Bildquelle: hier

Nichts gegen das Pedelec, aber solange man noch ein „normales“ Fahrrad benutzen kann, sollte man das auch tun.
Anders ist das natürlich bei Kranken und Menschen, die nicht mehr die Kraft dazu haben. Alle anderen Umsteiger werden ihre Fitness deutlich verbessern, auch wenn es am Anfang vielleicht etwas anstrengend erscheint.

Diese Verherrlichung der elektrischen Mobilität geht mir langsam auf den Zeiger. Alleine schon der ganze Akku-Müll, der da auf uns zu kommt ….??








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