In einem Chat bei derstandart.at äußert sich H.C.S (F.P.Ö.) über die Zukunft der Radfahrer in Wien, so wie er sich das vorstellt.
„Es ist teilweise unverantwortlich, dass heute gefährliche Radwege gegen die Einbahn möglich gemacht worden sind. Was einerseits Radfahrer gefährdet aber auch Fußgänger. Es braucht daher geeignetere Radwege in Wien und auch der Autoverkehr hat flüssiger gestaltet zu werden, nicht im Sinne des heutigen Stop and go, welches absolut umweltschädlich ist. Wir wollen ein kostenloses Parkpickerl für Wien mit einer einmaligen Bearbeitungsgebühr, wo auch jeder Wiener in ganz Wien parken kann. Wir wollen den zügigen Ausbau der U-Bahn bis Auhof (U4), Dornbach/Neuwaldegg (U5), Oberlaa (U1), Kaiserebersdorf (U3) sowie nach Stammersdorf (U6). P.s.: Es soll in Zukunft keine gemischten Fuß- und Radwege mehr geben um die Sicherheit auszubauen.“
Gefunden via rokory. Der schreibt dazu aus eigener Erfahrung:
„Strache will den Autoverkehr flüssiger gestalten. Im Klartext heißt das: breitere Straßen. Gleichzeitig will er auch das kostenlose Parkpickerl für ganz Wien mit Bearbeitungsgebühr einführen. Klingt irgendwie nach der unter Schwarz-Blau privatisierten Kfz-Zulassung. Die hat sich auch im Preis mehr als verdoppelt. Also: Gratis-Parken für alle immer und überall, breitere Straßen. Wo dann noch Platz für die “geeigneteren Radwege” sein soll, wüsste ich nur allzu gerne. Und dann sollen noch die U-Bahnen ausgebaut werden, was den Radlern, die zu Spitzenzeiten das Rad dort immer noch nicht mitnehmen dürfen, sicher sehr viel nützen wird.
Fassen wir zusammen: Die FPÖ ist und bleibt eine reine Autofahrerpartei. Radfahren ist Strache so fremd, wie mir sein Gedankengut.“
Gibt es bei uns in Deutschland auch so Ewiggestrige, die das so unverblümt publizieren?








