das geht natürlich gar nicht. Man sollte sich schon noch soweit unter Kontrolle haben, anderen Verkehrsteilnehmern gegenüber nicht tätlich zu werden. Aber die Nerven liegen scheinbar blank, der Radfahrer fühlte sich durch die Huperei provoziert. Den Rest des Artikels gibt es hier.
Die Huperei innerorts nervt mich allerdings auch. Man fällt sozusagen fast vom Fahrrad, wenn da mal wieder einfach so gehupt wird. Manche missbrauchen ihre Hupe als Kommunikationsmittel. Dabei gibt es laut STVO eindeutige Regeln. Gehupt werden darf eigentlich innerorts nur bei Gefahr. Wir Radfahrer dürfen im Gegensatz zu Österreich nur eine hell klingende Glocke verwenden, man stelle sich nur einmal vor, Radfahrer würden auch “richtige” Hupen verwenden. ![]()
Laut wikipedia sind die Huperei bei:
- Aufwecken“ eines Verkehrsteilnehmers, der vor einer Ampel „eingeschlafen“ ist.
- Aufmerksam machen oder Beschwerde, dass sich ein Verkehrsteilnehmer falsch verhalten hat
- Zum Vertreiben der „Bösen Geister“ im Geleitzug eines neu vermählten Ehepaares
- Zum Grüßen von Bekannten oder Freunden an der Straße
- Hupkonzert nach sportlichem Erfolg der Lieblingsmannschaft
schlicht und einfach Ortungswidrigkeiten und können mit 10 Euro belegt werden. (Quelle hier)
Der zweite Punkt entspricht wohl der Huperei der Autofahrerin, also eine Ordnungswidrigkeit. Nichtsdestotrotz ist natürlich die Reaktion des Radfahrers weder akzeptabel noch tolerierbar.




Ich denke nicht, daß man das Verhalten dieser Radfahrer überhaupt als verkehrsbedingt anführen sollte, sie dürften wohl vielmehr alkoholisiert gewesen sein. Trotzdem – Hupe bleibt Hupe, ein Notfallmittel, das im Alltag nichts verloren hat.
Besonders wer mir direkt in den Kinderfahrradanhänger reinhupt – die Kleinen sitzen ja quasi unmittelbar vor der Hupe selbst! – kann mein Freund nicht sein. Im dicksten Fall kann Hupen Nötigung sein, dann geht es nicht über Los, und es werden keine 400 Euro eingezogen.
Und ja, ich hätte manchmal schon gern selbst eine ( http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=102854 )…
Hätte ich auch gerne, leider ist das Teil nicht zugelassen. Manche Tage könnte man die hier im Dauerbetrieb testen.
Ein Grundsatz sollte doch wohl für alle Radler gelten: Keine Frauen, keine Kinder!
Aber mal im Ernst: Das war wohl kein Radfahrer, sondern ein besoffener Spinner.
Diese ständige Huperei geht mir aber auch erheblich auf die Nerven.
Nico
Spinner ja, besoffen nein, laut der Zeitung hier. Dort wird der Radfahrer schon als Prügel-Radler bezeichnet, was für ein Niveau.
Heute denn mal die Sache umgedreht, Taxifahrer verprügeln Radfahrer ….
Nebenbei: Der bei Wikipedia flugs eingefügte Punkt “Um nicht-motorisierte Verkehrsteilnehmer, insbesondere Radfahrer, von der Fahrbahn zu vertreiben.” wurde kommentarlos wieder entfernt.
Das kann man ja kaum glauben, stimmt aber, kann man ja hier schön nach verfolgen. Da ist wohl wieder einmal jemand von den Blechkisten tiefer gelegt, geistig.
Mal sehen, ob man da eine zünftige Diskussion anzetteln kann um dabei die Schwachsinn-Argumentation auseinander zu nehmen. Bitte kräftig mitmachen. Mir reicht es langsam mit diesem “Lexikon”, da dort unter dem Deckmantel der Neutralität Pro-Auto gewirkt wird, was mit schön an den Artikeln über Radwege und Fahrrad”helme” sehen kann.