Da habe ich ja Glück gehabt, dass dieser etwas zu groß geratene Hund so ruhig blieb. Wenn der ausbüxt, fliegt das Frauchen hinterher.
Das Frau und Hund dort aber nebeneinander laufen, finde ich unverantwortlich, zumal dort jeden Morgen diverse Radfahrer unterwegs sind und Frauchen das weiß.




Also wer solche schmalen unübersichtlichen Wege mit so einem Tempo fährt, wie im Video zu sehen, handelt als Radfahrer genauso grob fahrlässig wie die vielen rasenden Autofahrer.
Dafür habe ich absolut kein Verständnis. Wer schnell vorankommen will, sollte die Fahrbahn wählen.
Zur Erinnerung: Man darf (auf so schmalen Wegen) nur so schnell fahren, dass man in der halben sichtbaren (!) Strecke (gesittet) anhalten kann!
Uns mit so einem Tempo so dicht an einem Menschen oder Tier vorbeizurasen, ist die nächste Rücksichtslosigkeit.
Unglaublich. Mit demselben Anspruch auf eigenes ungehindertes Vorankommen gefährden Autofahrer vorsätzlich Radfahrer, um sie von der Fahrbahn zu scheuchen oder für vermeintliches Fehlverhalten zu “bestrafen”.
Schnell war ich nicht ( es wirkt auf den Videos immer ein wenig “zu schnell”), bremsen konnte ich immer, ich kenne ja die Gefahr an der Stelle, die Frau eigentlich auch? Ich nehme aber nur die Hälfte des Weges in Anspruch, die Hundehalterin nicht. Bei entgegenkommenden Radfahren passt es meistens.
Es gibt ein probates Mittel, Hundebesitzer wirklich zu Hundehaltern zu erziehen, dafür muß man nur ein bißchen mit Hunden können: Versuch mal, einen freilaufenden Hund zum Mitlaufen zu animieren. Oft geht das, und wenn man sich zusammen mit dem Tier einige hundert Meter vom Halter entfernt hat, weiß der, wofür Leinen oder alternativ eine vernünftige Erziehung gut sind.